Das nächste Abendmahl

Das Stück

Das letzte Abendmahl – klar, welches damit gemeint ist.

Das nächste Abendmahl – davon wird in der Bibel nicht berichtet.

Das Zwei-Personen-Bühnenstück mit viel überraschender Musik spielt im Vorfeld einer (angenommenen) Abendmahlsfeier in der Jerusalemer Urgemeinde. Hier treffen zwei Menschen aufeinander, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Gemeinsam ist ihnen immerhin, dass sie dem auf Erden lebenden Jesus begegnet sind – aber in ganz unterschiedlicher Intensität und mit ebenso unterschiedlichen Hintergründen, Absichten und Auswirkungen. Diese Gemeinsamkeit verbindet sie zunächst nicht, sondern trennt sie eher. Verbunden mit einem gesunden Selbstbewusstsein führt das in eine etwas freche, aber stets offene Auseinandersetzung, in der beide schließlich wichtige Wahrheiten erkennen.

Zahlreiche eingestreute Anachronismen lösen den Konflikt aus seinem (angeblichen) Zeitbezug – denn ist er wirklich schon bewältigt?

Vertieft wird die Situation durch Gesangseinlagen, die bewusst dem „alten“ Gesangbuchliedgut entnommen sind und lediglich musikalisch etwas modifiziert wurden. Diese Texte bekommen eine erstaunliche Aktualität, ebenso wie der Plot selbst.

Bühnenszene: Zwei Darsteller vor dunklem Hintergrund

Videoclip 1
Videoclip 2
Videoclip 3
Videoclip 4
Videoclip 5

Geschrieben und gespielt von

Michaela Steinhauer

studierte Jazzgesang in Moskau und New York, setzte den persönlichen Schwerpunkt aber auf Komposition. Sie schreibt Musik, Lyrik und Geschichten, gibt Solokonzerte und hat bislang 8 CDs, 4 Musicals sowie einen Gedichtband herausgebracht.

Volker Gringmuth

befasst sich beruflich als Redakteur und Studiosprecher mit eher trockenen Texten. Das muss er in seiner Freizeit unbedingt ausgleichen – er schreibt und übersetzt, und was dabei rauskommt, liest er vor oder spielt es gleich szenisch. Erst nur auf christlichen Jugendfreizeiten gefürchtet, dehnte er seinen Aktionsradius nach und nach aus.